Unsere Vorgehensweise

Entscheidung zur gemeinsamen Projektarbeit
Die Schulleitungen der weiterführenden Schulen des Bildungsnetzwerks Mengede hatten sich darauf verständigt, ein gemeinsames Medienkonzept zu erstellen. Dieses Vorhaben wurde in den Mitwirkungsgremien der Schulen erörtert und schließlich von den Schulkonferenzen aller Schulen bestätigt.

Ressourcen durch „Zukunftsschule NRW“
Durch die Anmeldung des Vorhabens im Landesprogramm „Zukunftsschulen NRW wurden  uns Ressourcen für die gemeinsame Arbeit bereitgestellt.

Bildung eines Arbeitskreises
Mit Beteiligung aller Schulleitungen und zwei bis drei Lehrkräften jeder Schule wurde ein Arbeitskreis gebildet.

Grundlage: Medienkompetenzrahmen NRW
Die beteiligten Schulen waren zum gemeinsamen Start unterschiedlich weit bei der Erstellung eigener Medienkonzepte. Die Anlehnung an den Medienkompetenzrahmen NRW war unterschiedlich ausgeprägt.

Die Schulen verständigten sich darauf, den Medienkompetenzrahmen NRW als Grundlage für die bevorstehende Arbeit zu wählen. Gründe hierfür sind:

  • Er ist vielfältig und umfassend.
  • Er bietet Arbeitshilfen auf unterschiedlichen Niveaustufen.
  • Er wird fortlaufend fortgeführt.
  • Er ist die Grundlage des Schulträgers für die Ausstattung von Schulen.

Unsere Arbeitsweise
Wir haben uns der Systematik des Medienkompetenzrahmens NRW bedient und eine Auswahl aus allen Themenfeldern getroffen:

  • Bedienen und Anwenden
  • Informieren und Recherchieren
  • Kommunizieren und Kooperieren
  • Produzieren und Präsentieren
  • Analysieren und Reflektieren
  • Problemlösen und Modellieren

Von der Idee, die Inhalte einer einzelnen Jahrgangsstufe bzw. eine Doppeljahrgangsstufe zuzuordnen, haben wir Abstand genommen, das die Voraussetzungen in den verschiedenen Schulformen zu unterschiedlich sind. Die Jahrgangshinweise der Materialien des Medienkompetenzrahmens NRW erachten wir als guten Hinweis zur Einbettung in ein schuleigenes Medienkonzept.

Schritt 1:
Als Vorbereitung für das jeweilige Planungstreffen haben wir zu jeder Systematik alle Inhalte der Arbeitshilfen mit ihren Kurzbeschreibungen in jeweils ein Dokument zusammengefasst. Jede einzelne Schule hat hier eine Bewertung hinsichtlich der Frage vorgenommen, welche Bedeutung sie der Arbeitshilfe für die Arbeit an der eigenen Schule zukommen lässt.

Schritt 2:
Aus den vierstufigen Bewertungen aller Schulen wurden diejenigen gefiltert, die von allen Schulen als geeignet und empfehlenswert bezeichnet wurden (Stufe 1 und 2).

Schritt 3:
Die ausgewählten Inhalte haben wir untereinander aufgeteilt. Jede Schule sichtete die Arbeitshilfen und stellte eine Auswahl von Materialien zusammen, die im Medienkompetenzrahmen NRW zu dem Thema bereitgestellt sind. Die Bereitstellung darüber hinausreichender Informationen zur Umsetzung als Unterrichtsvorhaben wurden ermöglicht.

Schritt 4:
Alle Arbeitsergebnisse haben wir eine Internetseite eingerichtet und damit die Materialien für die Weiterarbeit und Ergänzungen bereitgestellt.